+++ Work­shop 1: An der Schwel­le von der Schu­le zur Aus­bil­dung – Berufs­ori­en­tie­rung und Kom­pe­tenz­fest­stel­lung ermöglichen +++

Mode­ra­ti­on: Ant­je Mehr­tens-Hoff­mann (Pro­jekt „Start Gui­de Cux­land“, ABÖE e.V.) und Dina de Haas (KAU­SA-Lan­des­stel­le Nie­der­sach­sen, Aus­bil­dung im Ver­bund pro regio e.V.)

Schwer­punkt die­ses Work­shops war die Unter­stüt­zung von jun­gen Men­schen mit Zuwan­de­rungs- bzw. Flucht­ge­schich­te beim Über­gang von der Schu­le in eine Ausbildung. 

Im Hin­blick auf eine gelin­gen­de Berufs­ori­en­tie­rung und Kom­pe­tenz­fest­stel­lung dis­ku­tier­ten die Work­shop­teil­neh­men­den ver­schie­de­ne Ansät­ze. Neben einem ver­bes­ser­ten Ange­bot an digi­ta­len Ange­bo­ten zur Berufs­ori­en­tie­rung (z.B. Apps) ging es ins­be­son­de­re um die Gestal­tung von Bil­dungs­struk­tu­ren: so for­der­ten die Teil­neh­men­den ein fest im Lehr­plan eta­blier­tes Ank­er­fach „Berufs­ori­en­tie­rung“ bereits ab der sieb­ten Klasse.

Um die Hür­den beim Über­gang in die Berufs­aus­bil­dung zu sen­ken, bedür­fe es zudem Anpas­sun­gen im Aus­bil­dungs­kon­zept, z. B. ver­kürz­te Aus­bil­dun­gen oder auch ein modu­la­res Aus­bil­dungs­sys­tem nach nie­der­län­di­schem Vor­bild. Auch ein Nach­teils­aus­gleich in Aus­bil­dungs­prü­fun­gen, der dabei hel­fen kann  sprach­li­che Ver­ständ­nis­pro­ble­me aus­zu­glei­chen, ist nach Ansicht der Work­shop­teil­neh­men­den drin­gend erforderlich.

Fol­gen­de Tools für die Berufs­ori­en­tie­rung und Kom­pe­tenz­fest­stel­lung wur­den im Rah­men des Work­shops vorgestellt:

  • Der BERUFSWAHLPASS zur Struk­tu­rie­rung des Über­gangs von der Schu­le in den Beruf
  • Die Web­site Azu­bi­yo mit Vor­la­gen zur Doku­men­ta­ti­on von Praktika
  • Die Kom­pe­tenz­kar­ten für die Poten­zi­al­ana­ly­se in der Migrationsberatung

Zudem wur­de das Speed­da­ting-Kon­zept der KAU­SA-Lan­des­stel­le Nie­der­sach­sen für Unter­neh­men an Berufs­ein­stiegs­schu­len vorgestellt.