SPuK : Sprach­mitt­lung ab jetzt nie­der­sach­sen­weit auch per Video und Tele­fon möglich

Seit über 10 Jah­ren orga­ni­siert die SPuK-Ver­mitt­lungs­stel­le (Trä­ger: Cari­tas­ver­ban­des f. d. Diö­ze­se Osna­brück, DiCV) Sprach­mitt­lun­gen für Ter­mi­ne in den Berei­chen Sozia­les, Bil­dung, Ver­wal­tung und Gesund­heit. Auf die­sem Weg ist eine Ver­stän­di­gung mit Men­schen mit gerin­gen oder ohne Deutsch­kennt­nis­sen möglich.

Neu seit dem 01. Janu­ar 2021 kön­nen Sprach­mitt­lungs-Ter­mi­ne nun auch nie­der­sach­sen­weit per Tele­fon oder Video durch­ge­führt wer­den. Ter­min­an­fra­gen nimmt die Ver­mitt­lungs­stel­le Osna­brück entgegen.

Prä­senz-Sprach­mitt­lungs­ter­mi­ne vor Ort orga­ni­sie­ren neben der Ver­mitt­lungs­stel­le in Osna­brück auch die Regio­nal­stel­len in Cux­ha­ven und in Kür­ze in Helm­stedt.

Alle Ein­sät­ze wer­den zen­tral ver­mit­telt und abge­rech­net, um Auftraggeber*innen das Hin­zu­zie­hen von Sprach­mitt­lung zu erleich­tern. Die Ter­mi­ne wer­den von selb­stän­di­gen Sprachmittler*innen als Hono­rar­auf­trä­ge umge­setzt. Alle Sprachmittler*innen haben Deutsch­sprach­kennt­nis­se min­des­tens auf dem Niveau B2 und spre­chen ein oder meh­re­re Dol­metsch-Spra­chen auf einem mut­ter­sprach­li­chen Niveau (z.B. auch Ara­bisch, Per­sisch oder Tigrinya). Bei ihrer Arbeit unter­lie­gen sie der Schwei­ge­pflicht und agie­ren dabei all­par­tei­lich und trans­pa­rent. Die Sprachmittler*innen wer­den kon­ti­nu­ier­lich durch ein Fort­bil­dungs­pro­gramm geschult  und durch Super­vi­sio­nen sowie Ein­zel­ge­sprä­che begleitet.

Zudem setzt der DiCV Osna­brück das Pro­jekt SPuK Bund 4 um, das durch den AMIF-Fonds der EU und das nds. Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um geför­dert wird. Das Pro­jekt infor­miert und berät Sprach­mitt­lungs­pools in ganz Nie­der­sach­sen, mit Fokus auf den länd­li­chen Raum. Ziel ist die Stär­kung und Pro­fes­sio­na­li­sie­rung von Sprach­mitt­lungs­struk­tu­ren an vie­len Orten im Bun­des­land. Gemein­sam wer­den Lösun­gen ent­wi­ckelt und erprobt, die dazu bei­tra­gen, Sprach­mitt­lungs­struk­tu­ren nach­hal­tig regio­nal zu ver­an­kern. Dar­über hin­aus ist das SPuK-Team ansprech­bar zu Fra­gen zu regio­na­len Sprach­mitt­lungs­pools in ver­schie­de­nen Regio­nen Nie­der­sach­sens oder zu Fra­gen, wie Sprach­mitt­lung gut in Bera­tun­gen ein­ge­bun­den wer­den kann.