+++ Key­note 1: Umset­zung des „Trip­le Win“ — Ansat­zes durch die Bun­des­agen­tur für Arbeit anhand von Bei­spie­len aus der Praxis +++

In ihrem Key­note­bei­trag erläu­ter­ten Dr. Bir­git Franz­ke und Jan Vogel die Hand­lungs­grund­sät­ze und Akti­vi­tä­ten der Bun­des­agen­tur für Arbeit (BA) im Rah­men des „Trip­le Win“.


Laut Dr. Bir­git Franz­ke, Bereichs­lei­te­rin des Cus­to­mer Cen­ters im Geschäfts­be­reich „Inter­na­tio­nal Ser­vices“ der Zen­tra­len Ais­lands- und Fach­ver­mitt­lung (ZAV), steht im Fokus der inter­na­tio­na­len Rekru­tie­rungs­ak­ti­vi­tä­ten der BA immer das Prin­zip der „fai­ren Migra­ti­on“. Die­ses wer­de über fest­ge­leg­te Grund­sät­ze umge­setzt, die sich an den Emp­feh­lun­gen bzw. Vor­ga­ben von Akteu­ren wie der Inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­ti­on für Migra­ti­on (IOM) und der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) ori­en­tie­ren.
So soll sicher­ge­stellt wer­den, dass dem “Trip­le Win-Ansatz” fol­gend die Inter­es­sen aller Akteu­re — die des Her­kunfts­lands, von Arbeit­ge­berinnen im Ziel­land und die der Bewer­berinnen — glei­cher­ma­ßen berück­sich­tigt wer­den. Die­ser Hand­lungs­grund­satz sei die Basis sämt­li­cher Akti­vi­tä­ten der BA im Zuge der Rekru­tie­rung von Arbeits­kräf­ten im Aus­land. Dazu gehö­re zum Bei­spiel die Ver­pflich­tung, dass nur in Sek­to­ren ange­wor­ben wird, in denen in den Her­kunfts­län­dern ein Über­an­ge­bot an Arbeits­kräf­ten besteht. Die Teil­nah­me­be­din­gun­gen für Arbeit­ge­berinnen und Bewer­berinnen wer­den Franz­ke zufol­ge in Anleh­nung an den IRIS-Stan­dard der IOM fest­ge­legt, zu wel­chem u. a. das „Employ­er-Pays-Prin­zip“ gehöre.


Jan Vogel, Lei­ter des Teams „Regio­nen EU“ bei der ZAV, erklär­te die kon­kre­te Umset­zung des „Trip­le Win“ –Ansat­zes im Rah­men von Anwer­be­pro­jek­ten sowie die gene­rel­len Ver­fah­rens­ab­läu­fe und Kos­ten­auf­wen­dun­gen ver­schie­de­ner Pro­jek­te mit Rele­vanz für den nie­der­säch­si­schen Arbeits­markt, wie z.B. „Adel­an­te“ oder „Pfle­ge­kräf­te aus Lateinamerika“.


Die Prä­sen­ta­ti­on zum Vor­trag fin­den Sie hier.